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Stadtentwicklung in Istanbul und Mexiko-City

»Über Nacht gelandet« Informelle Stadtentwicklung in Istanbul und Mexiko City

  • am 17.11.2011 um 20:00 Uhr im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21
  • mit Orhan Esen (Istanbul)
  • im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage 2011 in Mecklenburg - Vorpommern

Wer über Nacht vier Pfosten und ein Dach baut,darf bleiben. Informelles Bauen ist eine Art massenhafter Spontanaktion, wenn zu Zeiten rascher Landflucht Staat oder Wirtschaft versagen. In Megacities wie Istanbul oder Mexiko hat diese Entwicklung eine lange Tradition. Stadtteile entstehen und wandeln sich durch Selbstorganisation.

Bauvorschriften haben empfehlenden Charakter. Trotz Chaos ist der Kollaps ausgeblieben. Die Identifikation mit dem eigenen Viertel ist groß.
Existenzielle Konflikte treten auf, wenn Behörden die Dinge nachträglich anders regeln wollen. Ein Beispiel für viele Städte des globalen Südens.

Orhan Esen ist Stadtforscher, Autor und Reiseleiter. Er hat Sozial-, Wirtschafts- und Architekturgeschichte in Istanbul und Wien studiert und arbeitet international mit akademischen Institutionen zur Stadtentwicklung.

Eine Kooperationsveranstaltung des Eine-Welt-Landesnetzwerks M-V e.V., Soziale Bildung e.V. und des Wissenschaftsverbundes UmWelt der Universität Rostock (WVU).

 

Foto: C. Lübcke

 

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