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Willkommen zur dritten Runde unseres widerständigen Stadtmagazins.
Dieses Mal haben wir uns einem Thema verschrieben, das leider nie an Aktualität verloren hat: Rechtsextremismus, Faschismus und Rassismus.
*fußnote 3 "Laut(e) gegen Nazis" (pdf 4MB)
Nicht zuletzt durch den Aufmarsch Alter und Junger Nazis am 1. Mai in Rostock und angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen im September, bei denen ein Einzug der Rechtsextremen zu befürchten ist, bekommt dieses Thema eine eigene Bedeutung.
Andererseits spielt es gar keine Rolle, ob es aktuell ist oder nicht. Seit der Zerschlagung des deutschen Faschismus stricken nicht wenige Ewiggestrige kontinuierlich an der Revision geschichtlicher Realität - Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Das Gemahnen die Opfer. Davon konnten sich die TeilnehmerInnen einer Studienfahrt nach Krakow und von dort aus nach Auschwitz und Birkenau überzeugen. Am Ort des wahnsinnigen industriellen Mordens von Millionen Menschen, dem ,,Zivilisationsbruch", wurde klar, dass diese Taten noch lange nicht verstanden sind, geschweige denn aufgearbeitet. Dies wird eine Aufgabe der Menschheit bleiben, will sie nicht erneut ihre Menschlichkeit und damit auch sich selbst gänzlich verlieren. Mit diesen Eindrücken aus den dunkelsten Orten der deutschen Geschichte erscheint jegliches (Neo)Nazitum noch verwirrter als es vormals schien. Und umso deutlicher die Aufgabe, um die es geht: der Verbannung von Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und all den Spielarten, bei denen Leuten ein wie auch immer geartetes ,,Anderssein" nicht in den Kram passt, aus der Gesellschaft. Dazu kann es in der *fußnote nur Anregungen geben - handeln müssen alle! Wie immer gibt es aber auch noch mehr zu lesen und zu sehen. Viel Nachdenken und Spaß dabei wünscht
die Redaktion. |