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Der G8-Gipfel in Heiligendamm rückt immer näher,
in der Öffentlichkeit wird das Ereignis zunehmend kontrovers
diskutiert. Die Meinungen schwanken zwischen Befürwortung des Gipfels
aufgrund erhoffter positiver Auswirkungen für die Region und Ablehnung,
da negative Folgen erwartet werden bzw. dem G8 keine demokratische
Legitimität zuerkannt wird. Die aufeinander aufbauende Seminarreihe möchte eine öffentliche Auseinandersetzung mit Globalisierung vor dem
Hintergrund des parallel stattfindenden Gipfels befördern.
„Diskurse zum Globalisierungsprozess" am 31.05.2007, um 19:00 Uhr
Was bedeutet die Globalisierung eigentlich für
uns? In der Einstiegsveranstaltung werden bedeutende Ereignisse,
Personen und transnationale Institutionen thematisiert, die eng mit
globalen Entwicklungen sowie Problemen zusammenhängen. Darauf aufbauend
werden die Argumentationen und Theorien rund um das Thema
Globalisierung und die aktuellen Streitfragen zwischen
GlobalisierungkritikerInnen und -befürworterInnen diskutiert.
„Globalisierung vor der Haustür" am 14.06.2007, um 19:00 Uhr
Eurawasser, Vattenfall, Fundus, Monsanto .... Die
zweite Veranstaltung beschäftigt sich mit den Auswirkungen von
Globalisierung vor Ort anhand ausgewählter Beispiele, wie der
Privatisierung öffentlicher Güter, der Einführung der
Gentechnik und Auswirkungen der Hartz-Reformen. Gleichzeitig sollen
Handlungsfelder im Umgang mit diesen Problemen aufgezeigt und
diskutiert werden. Hierbei gibt der dann gerade vier Tage
zurückliegende Gipfel genügend Anlaß.
„Gesichter der Globalisierung" am 21.06.2007, um 19:00 Uhr
Das Seminar widmet sich dem Thema im Zusammenhang
mit weltweiter Migration. Anhand biographischer Hintergründe von in
Rostock lebenden Menschen mit Migrationshintergrund werden Ausschnitte
aus Wanderungsbewegungen aufgezeigt und mit der globalen
Migrationspolitik in Zusammenhang gebracht.
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