Alle Projekttage & Kurse

Unsere außerschulischen Bildungsangebote sind reformpädagogisch, beteiligungsorientiert und interaktiv konzipiert. Wir führen sie insbesondere für Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr durch, auf Nachfrage auch für jüngere. Schulprojekttage bieten wir derzeit zu den Bereichen Rechtsextremismismus und Rassismus in M-V, Globalisierung und Konsum und Soziale Ungleichheit an. Diese Projekte werden durch Stiftungen und durch das Sozialministerium des Landes gefördert und können daher bei uns kostenlos gebucht / angefragt werden.

Die Projekttage besitzen Workshopcharakter, haben meist eine Dauer von sechs Schulstunden und sind modular aufgebaut. Bei Bedarf und Interesse der Teilnehmer*innen können auch aufbauende Bildungsmodule abgesprochen werden, um die pädagogischen Ziele zu erreichen. Die Durchführung der Schulprojekte wird von engagierten und durch Soziale Bildung ausgebildete Referent*innen übernommen.



Schulung zum Projekttag Rechtsextremismus

Multi-Schulung zum Bildungsprojekt

„Rechtsextremismus und Rassismus in Mecklenburg-Vorpommern“

  • Termin: 23.09. - 25.09.2011 / Anmeldung bis zum 15.09.2011

Rassistische und extrem rechte Einstellungen sind unter der deutschen Bevölkerung weit verbreitet. Die Strategien neonazistischer Organisationen haben dazu geführt, dass unter Jugendlichen alltagsrassistisches und extrem rechtes Gedankengut stärker verankert ist, ohne dass Schule darauf adäquat reagieren kann. Daher sind Jugendbildungsprojekte der direkten Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Neofaschismus ein Schwerpunkt unserer Arbeit.
Projektbeschreibung
Der interaktiv konzipierte Projekttag wurde unter Berücksichtigung lokaler Strukturen und Aktivitäten entwickelt und bietet einen umfassenden Einblick in die Strukturen des organisierten Neofaschismus.  Das Weltbild und die Denkmuster werden ebenso so wie Lifestyle, Codes und Musik rechtsextremistisch beeinflusster Jugendszenen thematisiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Anschlussfähigkeit rechtspopulistischer Argumentationen an den Alltagsverstand vieler Jugendlicher. Im letzten Part werden gemeinsam mit den Jugendlichen geeignete Handlungs- und Argumentationsmöglichkeiten gegen Rassismus und Neofaschismus erarbeitet.

 

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Unsere Angebote im Bereich der außerschulischen Jugendbildung

Projekttage

Interessiert an Projekttagen, die Soziale Bildung e.V. (SoBi) in Schulen und Jugendeinrichtungen durchführt?

Hinter den Links finden Sie bzw. findet ihr die wichtigsten Informationen rund um unsere Projekttage - welche Inhalte sie haben, wie sie durchgeführt und wie die Projekttage angefragt / gebucht werden können.

Wir können voraussichtlich wieder ab Mitte März 2012 diese Jugendbildungangebote wieder kostenlos durchführen.

 
Kurs auf Neuland

  Peer-Education bedeutet die Aufklärung von Gleich-zu-Gleich. Die Angehörigen einer sozialen Gruppe oder gleicher  sozialer Stellung informieren sich gegenseitig.

  Das Projekt läuft seit September 2010 mit Jugendlichen aus der Integrierten Gesamtschule Borwin.

  Im Rahmen des Projektes werden Jugendliche zu den Themenbereichen Vorurteile, Diskriminierung, Migration, menschenverachtende Denk- und Handlungsweisen sowie couragiertem Handeln zu Peer-Educators ausgebildet. Den Schüler_innen wird zu den Themenbereichen das relevante Hintergrundwissen vermittelt.

 

 gefördert von

 
Projekttag Soziale Ungleichheit

 

Kurzbeschreibung zum Projekttag "Soziale Ungleichheit"

Das Thema soziale Ungleichheit ist insbesondere durch Schlagworte wie Armut, Abwanderung, schlechte Bezahlung, Arbeitslosigkeit und zu wenig gute Lehrstellen alltäglich. Viele junge Menschen sind durch ihre soziale Lage verunsichert. In vielen Landesteilen gibt es Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und Abwanderung. Diese Situation wird durch die immer wieder kehrenden Wirtschaftskrisen noch verstärkt. Die dennoch bestehenden Gestaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten werden nicht oder nur unzureichend gesehen.

Diesem Zustand möchte Soziale Bildung durch das Projekt „Soziale Ungleichheit und demokratische Handlungsmöglichkeiten“ entgegenwirken. Das Tagesseminar weist auf Ursachen, Erscheinungsformen und deren Folgen hin. Dabei wird die Lebens- und Alltagswelt der Jugendlichen und jungen Erwachsenen didaktisch und methodischer Bezugspunkt des Workshops.
Die Teilnehmenden setzen sich im Workshop mit ihrer sozialen Lage auseinander und setzen diese mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in Bezug. Des Weiteren werden Gestaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten aufgezeigt und damit konstruktive Handlungsmöglichkeiten diskutiert, die es den jungen Menschen ermöglichen, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Gesellschaft einzubringen. Insbesondere werden Möglichkeiten und Grenzen von Selbstorganisation thematisiert. Ein geschichtliche Rückblick hebt dabei soziale Errungenschaften hervor.



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Rechtsextremismus

Jugendbildung gegen “Rechtsextremismus und Rassismus in Mecklenburg-Vorpommern”

Extrem rechte / rassistische Einstellungen finden in der Bevölkerung und gerade unter Jugendlichen eine immer stärkere Verbreitung und bedrohen zunehmend die demokratische Verfasstheit unserer Gesellschaft. Menschen, die "anders" aussehen oder "anders" denken, werden regelmäßig zu Opfern faschistischer Gewalt. Das mit Bildungsinhalten für Jugendliche und junge Erwachsene auf neofaschistische Tendenzen reagiert werden muss, zeigt u.a. die weite Verbreitung rassistischer und extrem rechter Einstellungsmuster, wie sie immer wieder in Studien nachgewiesen werden. Weiterführende Informationen hierzu sind auch auf der Seite des Modellprojektes "Demokratiestärkende Bildungsarbeit im ländlichen Raum" zu finden, in dessen Rahmen 2008 und 2009 umfangreiche Schulsozialraumanalysen erstellt wurden.

Demzufolge sind Bildungsprojekte der direkten Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus bzw. Neofaschismus ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Durch Soziale Bildung e.V. wurden verschiedene Bildungskonzepte erarbeitet, die sich an Jugendliche, junge Erwachsene, LehrerInnen und interessierte Menschen richten.

 

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Projekttag Wa(h)re Welt

Ein Schulprojekt zu Konsum und Globalisierung

Erde in EinkaufswagenWer kennt nicht den Spruch: „Kleider machen Leute……“. Aber was machen sie aus den Leuten? Den einen arm, den anderen reich? Die einen machen sie trendy, die anderen out? Was kaufen wir alle täglich ein, woher kommt die Ware und wie wird sie hergestellt?
Der Projekttag soll u.a. anhand von Produkten und ihren Wegen bis in unsere Läden exemplarisch zeigen, welche Folgen globale Produktionsketten haben.
Doch zuerst wird sich mit dem Containerbegriff Globalisierung beschäftigt und eigene Bezüge hergestellt. Darin finden sich beispielsweise auch ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen wieder, die im Projektverlauf näher betrachtet werden.

Der Projekttag baut sich aus sechs miteinander verknüpften Modulen auf:

  1. Eigene Bezüge der Teilnehmer_innen zum Themenkomplex Globalisierung 
  2. Ebenen der Globalisierung 
  3. Globale Zustände 
  4. Globale Zusammenhänge 
  5. Globale Produktion
  6. lokaler Konsum & Handlungsmöglichkeiten


Der Projekttag hat die Ziele die Horizonterweiterung in der Wahrnehmung der Teilnehmenden zu fördern. Die Jugendlichen lernen Kausalitäten zwischen lokalem Handeln und globalen Effekten kennen und können sich dabei in ihrer Rolle verorten. Ziel ist es, die grundlegende Zukunftsorientierung der Schaffung und des Erhalts von globalen Bedingungen für nachhaltige Entwicklungen anschaulich zu thematisieren.
Der Projekttag wirbt für die Wertschätzung kultureller Vielfalt und Orientierung an ethischen Prinzipien, die für alle Menschen gelten.
Ziel ist die Anregung eines offenen Diskurses, der globale Chancen und Risiken thematisiert. Der Projekttag regt zum Ausprobieren, Kennenlernen, Austausch, zur Diskussion und zur selbständigen Urteilsbildung an und unterstützt dies mit dafür geeigneter Methodik und Didaktik.
Im Projekt werden zudem soziale Kompetenzen gestärkt und geprägt. Die Kombination ausgewählter Methoden (z.B. Kommunikationsvereinbarung, Gruppenarbeit & Präsentationen, Quiz, Planspiel) fördern eine diskriminierungsfreie und bewusste Interaktion untereinander. Teamfähigkeiten werden trainiert, wie beispielsweise gleichberechtigtes Kommunikationsverhalten und basisdemokratische Arbeitsansätze zur Beteiligung aller. Es wird bewusst auf frontale Methoden verzichtet, da die Konzentration länger erhalten bleibt und selbsterarbeitete und mit Emotionen verbundene Inhalte nachhaltigere Lerneffekte erzielen.

Steckbrief:

  • Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren
  • Zeitumfang: Projekttag (mind. 6 x 45min.)
  • Dozent*innen: zwei qualifizierte junge Erwachsene
  • Raum: mit loser Bestuhlung

Anfragen und Buchung:

Dank der Förderung durch die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ, früher inwent) mit Unterstützung des BMZ und den Katholischen Fond konnten wir bis zum 31.12.2011 ein kostenfreies Kontingent zur Verfügung stellen. Vorraussichtlich ab März 2012 kann dieses Bildungangebot durch uns wieder kostenlos angeboten werden.





Anmerkungen:
Wenn der Projekttag an Schulen durchgeführt wird, sieht das Konzept vor, dass während des Projektes keine Lehrkraft/Aufsichtsperson anwesend ist.

Im anschließenden Auswertungsgespräch mit der Lehrkraft bekommen sie eine inhaltlich/methodische Handreichung, um an die Inhalte des Projektes einfacher anzuknüpfen und nachhaltiger damit weiterarbeiten zu können.

 


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