Projekttag Wa(h)re Welt

Ein Schulprojekt zu Konsum und Globalisierung

Erde in EinkaufswagenWer kennt nicht den Spruch: „Kleider machen Leute……“. Aber was machen sie aus den Leuten? Den einen arm, den anderen reich? Die einen machen sie trendy, die anderen out? Was kaufen wir alle täglich ein, woher kommt die Ware und wie wird sie hergestellt?
Der Projekttag soll u.a. anhand von Produkten und ihren Wegen bis in unsere Läden exemplarisch zeigen, welche Folgen globale Produktionsketten haben.
Doch zuerst wird sich mit dem Containerbegriff Globalisierung beschäftigt und eigene Bezüge hergestellt. Darin finden sich beispielsweise auch ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen wieder, die im Projektverlauf näher betrachtet werden.

Der Projekttag baut sich aus sechs miteinander verknüpften Modulen auf:

  1. Eigene Bezüge der Teilnehmer_innen zum Themenkomplex Globalisierung 
  2. Ebenen der Globalisierung 
  3. Globale Zustände 
  4. Globale Zusammenhänge 
  5. Globale Produktion
  6. lokaler Konsum & Handlungsmöglichkeiten


Der Projekttag hat die Ziele die Horizonterweiterung in der Wahrnehmung der Teilnehmenden zu fördern. Die Jugendlichen lernen Kausalitäten zwischen lokalem Handeln und globalen Effekten kennen und können sich dabei in ihrer Rolle verorten. Ziel ist es, die grundlegende Zukunftsorientierung der Schaffung und des Erhalts von globalen Bedingungen für nachhaltige Entwicklungen anschaulich zu thematisieren.
Der Projekttag wirbt für die Wertschätzung kultureller Vielfalt und Orientierung an ethischen Prinzipien, die für alle Menschen gelten.
Ziel ist die Anregung eines offenen Diskurses, der globale Chancen und Risiken thematisiert. Der Projekttag regt zum Ausprobieren, Kennenlernen, Austausch, zur Diskussion und zur selbständigen Urteilsbildung an und unterstützt dies mit dafür geeigneter Methodik und Didaktik.
Im Projekt werden zudem soziale Kompetenzen gestärkt und geprägt. Die Kombination ausgewählter Methoden (z.B. Kommunikationsvereinbarung, Gruppenarbeit & Präsentationen, Quiz, Planspiel) fördern eine diskriminierungsfreie und bewusste Interaktion untereinander. Teamfähigkeiten werden trainiert, wie beispielsweise gleichberechtigtes Kommunikationsverhalten und basisdemokratische Arbeitsansätze zur Beteiligung aller. Es wird bewusst auf frontale Methoden verzichtet, da die Konzentration länger erhalten bleibt und selbsterarbeitete und mit Emotionen verbundene Inhalte nachhaltigere Lerneffekte erzielen.

Steckbrief:

  • Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren
  • Zeitumfang: Projekttag (mind. 6 x 45min.)
  • Dozent*innen: zwei qualifizierte junge Erwachsene
  • Raum: mit loser Bestuhlung

Anfragen und Buchung:

Dank der Förderung durch die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ, früher inwent) mit Unterstützung des BMZ und den Katholischen Fond konnten wir bis zum 31.12.2011 ein kostenfreies Kontingent zur Verfügung stellen. Vorraussichtlich ab März 2012 kann dieses Bildungangebot durch uns wieder kostenlos angeboten werden.





Anmerkungen:
Wenn der Projekttag an Schulen durchgeführt wird, sieht das Konzept vor, dass während des Projektes keine Lehrkraft/Aufsichtsperson anwesend ist.

Im anschließenden Auswertungsgespräch mit der Lehrkraft bekommen sie eine inhaltlich/methodische Handreichung, um an die Inhalte des Projektes einfacher anzuknüpfen und nachhaltiger damit weiterarbeiten zu können.

Gerechtigkeit | Globales | Konsum

 

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