Atomenergie ist kein Klimaretter ─ für eine Renaissance der Anti-AKW-Bewegung
Am 09./10. November rollt wieder ein Atommülltransport, aus Frankreich nach Gorleben im Wendland (2,5 Std von HRO). Hier soll der Atommüll für 1 Mio. Jahre „sicher“ eingelagert werden – wie sicher, das kann am Bergwerk Asse II gesehen werden: schon nach 40 Jahren dringt eine unkontrollierte Menge Wasser ein, die das Bergwerk zum Einsturz zu bringen droht. Trotzdem möchte die CDU-Regierung den Atomausstieg kippen und Gorleben zum Endlager erklären. Aktuell wird der Müll in Wetterschutzhallen zwischengelagert, z.B. in Gorleben oder Lubmin bei Greifswald.
Diese „Renaissance“ der Atomenergie provoziert eine Renaissance der Anti-AKW-Bewegung!
Wer sich näher informieren will, oder darüber nachdenkt, nach Gorleben zur Auftaktdemo am 08.11. zu fahren, der ist auf der Informations- und Motivationsveranstaltung bei SOBI richtig: Am Mittwoch, den 29.10., ab 19.30 in der Frieda, wird Gerhard Hader von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg sprechen und offen sein für Fragen. Außerdem soll ein Bus für alle Demoteilnehmer organisiert werden.
Frieda 23 - die Kunst- und Medienschule in Rostock.